Im Laufe der Zeit haben die Entwickler den Motorrädern immer wieder technische Upgrades verpasst und ihnen neue Eigenschaften verliehen. Häufig ging es darum, die Leistung zu steigern oder den allgemeinen Komfort für die Fahrer zu erhöhen. Und sicher wurden auch nicht selten Änderungen vorgenommen, die rein optischer Natur waren und lediglich der ästhetischen Verbesserung dienten.

Manchmal waren die Modifikationen auch so innovativ und nützlich, dass sie sich durchgesetzt haben und zum Standard wurden, der von vielen anderen Herstellern übernommen und in ähnlicher Form modellunabhängig integriert wurde. Das sogenannte Antiblockiersystem (ABS) beispielsweise wurde Ende der 1960er entwickelt. Und mittlerweile hat es sich sogar im Bereich der Motorräder durchgesetzt. Seit 2016 ist ABS bei Motorrädern laut EU-Verordnung mit einigen Ausnahmen für Neufahrzeuge Pflicht.

Ein weiteres ähnliches technisches Extra ist das sogenannte MSC – die Stabilitätskontrolle für Motorräder. Sie wurde von der Firma Bosch entwickelt und unterstützt den Motorradfahrer in bestimmten Situationen. Die Motorräder werden mit einem System ausgestattet, dass kontinuierlich die Daten misst und auswertet. Sobald die verschiedenen Parameter aus physikalischer Sicht als kritisch einzustufen sind, wird automatisch gegengesteuert und gegebenenfalls der ABS aktiviert, das Aufrichten der Maschine in Kurven unterstützt. Eine weitere smarte Eigenschaft ist beispielsweise die optimale Verteilung der Bremskräfte von Vorder- und Hinterradbremse.

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